5. Oktober 2014

[Rezension] Cassandra Clare - Mortal Instruments - 01 - City of Bones

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Handlung

When fifteen-year-old Clary Fray heads out to the Pandemonium Club in New York City, she hardly expects to witness a murder—much less a murder committed by three teenagers covered with strange tattoos and brandishing bizarre weapons. Then the body disappears into thin air. It’s hard to call the police when the murderers are invisible to everyone else and when there is nothing—not even a smear of blood—to show that a boy has died. Or was he a boy?

This is Clary’s first meeting with the Shadowhunters, warriors dedicated to ridding the earth of demons. It’s also her first encounter with Jace, a Shadowhunter who looks a little like an angel and acts a lot like a jerk. Within twenty-four hours Clary is pulled into Jace’s world with a vengeance, when her mother disappears and Clary herself is attacked by a demon. But why would demons be interested in ordinary mundanes like Clary and her mother? And how did Clary suddenly get the Sight? The Shadowhunters would like to know...

Exotic and gritty, exhilarating and utterly gripping, Cassandra Clare’s ferociously entertaining fantasy takes readers on a wild ride that they will never want to end.


Mein Fazit

Ich habe mich bisher nicht wirklich mit der Mortal-Instruments-Reihe beschäftigt. Den ersten Band habe ich als Hörbuch gehört, aber an den Inhalt kann ich mich erinnern. Erst der Film hat mein Interesse geweckt, genauso wie die Stimmen zum sechsten Band.

Ein paar Worte zum Film. Ich fand ihn nicht schlecht. Die Handlung scheint gut wiedergeben zu sein, wie es im Rahmen eins Filmes eben möglich ist. Natürlich gab es schlechte und unlogische Szenen. Aber im Großen und Ganzen war er in Ordnung.
Die Schauspieler passten auch gut, es gibt immer Besetzungen die man nicht mag, das bleibt nicht aus. Trotzdem fand ich zum Beispiel Valentine gut dargestellt, wohl weil ich den Schauspieler gut finde, aber auch Magnus Bane wurde gut dargestellt. Nur bei Jace bin ich mir bis heute nicht sicher, ob mir der Schauspieler gefällt oder nicht. Mal sieht er gut aus, mal schrecklich. Aber genug vom Film, zurück zum Buch

Die Handlung war eigentlich einfach gehalten. Jemand verschwindet, die Hauptfigur macht sich auf die Suche und stößt dabei auf ein Geheimnis nach dem anderen. Es war interessant, gefährlich, witzig und geheimnisvoll. Trotzdem fehlt der Sache das i-Tüpfelchen, den man erfährt in meinen voreingenommenen Augen zu früh etwas über den Bösewicht. Denn um etwas auszufressen, muss man am Leben sein. Da hätte man etwas mehr mit spielen können. Aber zum Glück wird ein guter Ansatz für das nächste Buch geschaffen, das ist auch schon was.

Auch mit den Figuren war ich nicht rundum glücklich. Beispielsweise Claire. Sie findet heraus, dass es Halbengel, Vampire, Magier, Dämonen, Werwölfe und wer weiß was noch alles gibt. Außerdem ist ihre Mutter verschwunden und ihr Ziehvater will scheinbar nichts mehr von ihr wissen. Da sollte man doch erwarten, dass sie ziemlich am Ende ist. Und dann kommen dann noch die Gewalt und die brachialen Waffen. Aber Claire nimmt es mehr oder weniger einfach so hin und macht weiter. Ich hätte mir gewünscht, dass sie ein paar mehr Probleme damit gehabt hätte.
Auch Jace war alles andere als perfekt. Gerade seine arrogante Ader hat mich häufig an einen verwöhnten Bengel denken lassen. Er ist es gewöhnt das alles nach seinem Kopf geht und er bekommt zwar was auf den Deckel, aber wirklich konsequent scheint das alles nicht zu sein, denn er tut ja weiterhin was er will... Da hab ich ein ums andere Mal im Stillen die Augen verdreht. Wäre nett gewesen, wenn er wirklich mal Stress bekommen hätte.

“That’s hardly fair,“ Jace objected. “I’m the one who found her. I’m the one who saved her live! You want me here, don’t you?” he appealed, turning to Clary.
City of Bones, Cassandra Clare, Seite 74

An einigen Stellen hab ich wirklich gezweifelt, weil es nicht so toll war, wie ich erwartet hatte. Trotzdem finde ich die Idee gut, denn mit Blick auf die Vergangenheit, war die Idee mal was neues und scheint auch durchdacht zu sein. Wahrscheinlich kann ich mich deshalb nicht so für die Reihe begeistern, weil ich die Bücher erst nach dem Erscheinen des sechsten Bandes angefangen habe und einiges über die Reihe weiß und den Film gesehen habe. Dennoch bin ich gespannt, wie die Welt und die Figuren sich weiter entwickeln. 

6 von 10 Punkten
Annehmbar!

The Mortal Instruments
#1 - City of Bones | #2 - City of Ashes
#3 - City of Glass | #4 - City of Fallen Angels
#5 - City of Lost Souls | #6 - City of Heavenly Fire

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